Brennnesseltee

Brennnesseltee
Ich sammle jedes Jahr in der Zeit von Mai bis September die jungen Brennnesseln. Am einfachsten zieht ihr euch Gartenhandschuhe an und schneidet mit einer Schere kurz über dem Boden die Stängel ab. Dann hängt ihr die Triebe bündelweise und kopfüber z.B. auf dem Dachboden oder an einem trockenen schattigen, luftigen Ort auf.
Sind die Pflanzenteile dann richtig trocken, zerbröselt ihr die Blätter und verwahrt sie in einer Dose, Tüte oder einem Glas mit Schraubverschluss. Der Aufbewahrungsort sollte dunkel und trocken sein.
Zubereitet wird der Tee anschließend mit heissem Wasser. Die Menge von Teeblättern und Wasser variieren je nach Anwendungsgebiet. Der Tee wirkt als Muntermacher und weckt die müden Geister in Dir. Durch seinen hohen Eisengehalt wirst Du wieder aktiv und Du fühlst dich fit und ausgeruht. Trinke daher jeden Morgen eine Tasse vor dem Frühstück und im Verlauf des Morgens zwei Tassen hinterher.
Gegen Akne wirkt der Tee wunderbar und viele sagen auch, dass er auch Harnwegsentzündungen bekämpfen kann. Ob Heuschnupfen, Kopfschmerzen, Erkältungen oder Ekzeme, der Brennnesseltee findet ein breites Einsatzgebiet.
Viele trinken ihn auch während einer Diät, denn man sagt dem Tee auch eine entschlackende und harntreibende Wirkung nach. Desweiteren regt er die Verdauung und ist somit eine positive Begleitung während einer Diät.
Brennnesseltee findet aber auch Verwendung im Garten. Jedes Jahr habe ich an meinen Rosen Blattläuse. Da ich aber kein Freund der chemischen Keule bin, koche ich einen Liter Wasser auf und gebe drei bis vier Esslöffel Tee hinein. Den Tee lasse ich dann 24 Stunden stehen, seihe dann den Sud ab und fülle ihn in eine Sprühflasche. Dann besprühe ich die befallenen Pflanzen und am nächsten Tag sind sie frei von Blattläusen.